Infoseite - Immobilien und Hausverwaltung

GRUNDERWERBSTEUER

Beim Erwerb eines Grundstückes fällt einmalig die Grunderwerbsteuer an. Diese steht den jeweiligen Bundesländern zu, die diese an die Städte und Kommunen weiterreichen können. Grundlage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrESt).

Die Bundesländer haben über die Grunderwerbsteuer im Jahr 2011 rund 6,4 Milliarden Euro und im Jahr 2012 rund 7,4 Milliarden Euro eingenommen. Tendenz steigend!

Das Land Berlin hat im Juli 2013 beschlossen, die Grunderwerbsteuer von   5 % auf 6 % ab 2014 zu erhöhen. Einige weitere Bundesländer wie Bremen und Niedersachen werden ab 2014 bei 5 % liegen. Ausnahmen bleiben Bayern und Sachsen mit 3,5 %. Den höchsten Steuersatz wird ab 2014 Schleswig-Holstein mit 6,5 % haben. 

 

ENERGIEAUSWEIS

Da seit 1.Mai 2014 der Energieausweis für Immobilien verpflichtend ist, können nur Objekte angeboten werden, deren Energieausweis vorliegt.

 

Einheitswertbescheid Zurechnungsfortschreibung - was ist das?

Der Besitz von Grundvermögen wird besteuert in Form der Grundsteuer. Diese erhebt die Kommune vom Eigentümer. Sie ermittelt sich wie folgt: Grundsteuermessbetrag x Hebesatz = Grundsteuer p.a.

Der Grundsteuermessbetrag errechnet sich aus dem Einheitswert. Sowohl Messbetrag als auch Einheitswert werden vom Finanzamt festgestellt (Bescheid über den Einheitswert und Grundsteuermessbetrag auf den 01.01.xxxx). Wechselt der Eigentümer eines Grundstücks wird i.d.R. eine Zurechnungsfortschreibung vorgenommen - der Grundbesitz mit Einheitswert und Messbetrag i.H.v. X € ist dem neuen Eigentümer zuzurechnen.

Das Finanzamt will gar nichts von dir, der Einheitswertbescheid dient im Endeffekt dazu, damit du weißt, wie die Gemeinde zu dem Grundsteuermessbetrag kommt, welcher im Grundsteuerbescheid ausgewiesen wird. Aufgrund des Einheitswertbescheides musst du nichts an das FA zahlen, sondern die Gemeinde wird die Grundsteuer in einem separaten Bescheid erheben.

 

Seit 1.1.2014 Wärme- und Wasserzähler Pflicht!

Wo gilt die Eichpflicht?

Gas-, Wärme-, Strom- und Wasserzähler unterliegen laut den Vorschriften von Eichämtern der Eichpflicht, wenn sie im geschäftlichen Verkehr verwendet oder bereitgehalten werden. Zutreffend ist das für das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter, Wohnungseigentümern und deren Gemeinschaft, aber auch zwischen Kleingartenvereinen und ihren Mitgliedern sowie bei Campingplätzen und deren Gästen. Gehen die Zuständigen dieser Pflicht nicht nach, dann begehen sie eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro pro Zähler geahndet werden kann. Vermieter sind grundsätzlich dazu verpflicht Messgeräte für Wasser und Energie zu installieren und sie regelmäßig austauschen oder nacheichen zu lassen.

Dauer verschiedener Eichfristen

Nach den Bestimmungen des Eichgesetzes läuft die Eichfrist für Kaltwasserzähler nach sechs Jahren ab. Warmwasserzähler und Wärmezähler müssen nach fünf Jahren nachgeeicht werden, Strom- und Gaszähler nach acht Jahren und Stromzähler, die mit einer Läuferscheibe ausgestattet sind, nach 16 Jahren. Wann die Frist abläuft, steht auf der Plombe des Geräts oder auf einer aufgebrachten Klebemarke. Wenn allerdings vor Ablauf der Frist eine zufällige Stichprobe durch das zuständige Eichamt durchgeführt wird und die Messgeräte als einwandfrei befunden werden, kann die Eichfrist der Zähler um drei bis fünf Jahre verlängert werden, so die Angaben der Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AGME).

Zähler nacheichen oder austauschen?

Einen Wärme- oder Wasserzähler nachzueichen, ist relativ kompliziert und kostenintensiv und wird meistens vermieden, denn die Geräte werden nicht vor Ort in der Wohnung auf den richtigen Stand gebracht, sondern müssen dafür ausgebaut und in die jeweilige Prüfstelle mitgenommen werden. Bis der Zähler wieder eingebaut wird, müsste außerdem ein Ersatzgerät installiert werden. "Da das alles zu aufwendig und zu teuer ist, heißt Nacheichung in der Praxis: Austausch der Zähler gegen neue Geräte", so Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in einem Bericht der Badischen Zeitung.

Eichpflicht zum Schutz vor falschen Abrechnungen

Durch die Eichpflicht werden vor allem Mieter geschützt. Fallen Ihnen bei einer Abrechnung verdächtig hohe Kosten auf, kann das unter Umständen an der falschen Einstellung des Zählers liegen. Ist die Eich- oder Beglaubigungsfrist des jeweiligen Geräts abgelaufen, darf Ihr Vermieter die Messergebnisse nicht als Grundlage für Ihre Abrechnung benutzen. Falls Ihr Vermieter keine neuen Zähler einbauen lassen will, sollten Sie sich bei den zuständigen Eichbehörden beschweren.

 

 

Rauchwarnmelder - Pflicht in Bayern bis 31.12.2107

?-Bitte den Link jeweils kopieren und einsetzen!-

Website des Freistaates Bayern zum Nachlesen:

https://www.stmi.bayern.de/buw/baurechtundtechnik/bauordnungsrecht/fragenundantworten/index.php

?und hier ein kleines Info-Video:

https://youtu.be/777FlO3NhZ0?

 

Infos zum Grundbuch: 

grundbuch.pdf

 

Sollten Sie sich für ein Bauträgerobjekt interessieren, so können Sie nachfolgend den gesetzlich vorgeschriebenen Zahlungsplan einsehen:

zahlungsplan_nach_mabv.pdf

Ihr Ansprechpartner

TK-Immobilien

Traudi Königsberger

Ludwig-Thoma-Str. 5
82487 Oberammergau

Telefon: 08822/94013
Telefax: 08822/94015
E-Mail: info@tk-immo-bayern.de  

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